Reisen

Interview über Reisen mit der Bahn – «In der Schweiz esse ich im Zug immer Risotto»


«In der Schweiz esse ich im Zug immer Risotto»

 Jaroslav Rudiš auf dem Negrellisteg, hoch über den Gleisen des Hauptbahnhofs Zürich: «Manchmal drehe ich lange Runden im Zug durch das ganze Land.»

Sie haben in den vergangenen Jahren fast ganz Europa auf Schienen befahren, von Palermo bis Finnland, von der Ukraine bis Spanien. Was haben Sie dabei über unseren Kontinent erfahren?

Erst einmal, wie klein dieser Kontinent eigentlich ist. Ich kann am Morgen in einem kleinen Dorf in Böhmen oder in der Schweiz in den Zug steigen und bin am Abend an der Atlantikküste. Oder im hohen Norden.

Solche Distanzen in kurzer Zeit zu überwinden, ist nur in Hochgeschwindigkeitszügen möglich. Plädieren Sie für die langsame Art des Reisens, in alten Zügen, die gemächlich durch die Gegend schaukeln?

Der Mix aus schnell und langsam ist für mich optimal. Zum Beispiel ist es natürlich angenehm, wenn man mit dem Frecciarossa sehr schnell aus dem Norden Italiens über Rom bis Neapel kommt. Aber danach kann man den langsameren Intercity nehmen, vorbei am Vesuv und auf der Fähre von San Giovanni nach Messina und weiter nach Palermo. Das sind 12 Stunden Fahrt im IC – nichts kann schöner sein! Ich möchte das unbedingt empfehlen.



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