Leben

Kalorien runter plus Intervallfasten verlängert des Leben – von Mäusen


In den Geschäften gibt es wieder Weihnachtsgebäck und es riecht lecker aus der Küche, wenn wir abends wieder öfter zusammen kochen. Bevor man sich versieht, bringt man ein paar Kilo mehr auf die Waage. Nach unserem Gewichtstief im September nehmen ab sofort zu, haben bereits frühere Untersuchungen gezeigt. Aber es gibt eine Möglichkeit, dem Teufelskreis zu entkommen. Und damit sogar noch länger zu leben. Dafür sind nur zwei Dinge nötig: Weniger Kalorien und Intervallfasten.

Dies haben zumindest Forschende während einer Studie an Labormäusen festgestellt. Die am 14. Oktober in „Nature Metabolism“ veröffentlichte Studie wurde an der US-amerikanischen University of Wisconsin-Madison durchgeführt. Neben lebensverlängernden Effekten wurden auch positive metabolische Effekte nachgewiesen. Damit sind stoffwechselbedingte Effekte gemeint, die beispielsweise zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen können. Diese Gefahren sollen durchs Fasten gemindert wurden sein.

Der Forschungsaufbau der Mäuse-Studie

Für die Studie haben Dudley Lamming, Heidi Pak und ihre Kollegen drei Gruppen männlicher Mäuse genauer untersucht. 16 Wochen lang wurden die Mäuse auf verschiedene Diäten gesetzt, bei denen die tägliche Kalorienzufuhr jeweils um 30 Prozent reduziert wurde. Eine der drei Mäusegruppen hatte dabei unbegrenzten Zugang zu ihrem Futter. Die zweite Gruppe erhielt über einen Zeitraum von zwölf Stunden drei gleichgroße Mahlzeiten. Dagegen musste sich die letzte Gruppe beim Futtern beeilen. In der Studie heißt es, dass sie darauf trainiert wurde, „ihr Futter schnell zu verzehren und anschließend für den Rest des Tages zu ‘fasten‘.“

Dann gab es noch eine Kontrollgruppe an Mäusen, „die eine normale Nagerdiät ohne Kalorienrestriktion erhielten“. Bei einem bestimmten Stamm männlicher Mäuse kam heraus, dass das Fasten Voraussetzung für die durch die Kalorienrestriktion ausgelösten Verbesserungen des Glukosestoffwechsels, der Gebrechlichkeit und der Lebenserwartung war. Das Fasten war somit wichtig für die positiven Veränderungen der Insulinempfindlichkeit und des Stoffwechsels.



Quelle

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